Brief
Von Christian Gottlob von Voigt (21.? April 1816)
Die Nachricht von B. G. Niebuhr (RA 7, Nr. 193) sei V. recht erfreulich gewesen; durch Niebuhr erhalte G. besonders in antiquarischer Hinsicht eine schöne Adresse [...] zu Rom. An H. K. A. Eichstädt gebe V. den Briefauszug über Fronto (zu dessen von Niebuhr herausgegebenen "Reliquiae", vgl. Ruppert 1384; vgl. auch Eichstädt "Cornelii Frontonis operum nuper in lucem protactorum notitia et specimen", Ruppert 1385). Die codices rescripti seien für V. immerfort eine angenehme Forschung gewesen. - Die Beilage von Eichstädt ("Einige Winke über Beförderung der humanistischen Studien auf Universitäten", Ruppert 405; vgl. RA 7, Nr. 212) sei deutsch geschrieben, um von dem akadem. Senat und den höchsten Herrn Nutritoren verstanden zu werden. Die lateinischen Programme seien in Jena confiscirt, in Göttingen und Leipzig aber ehrenvoll recensirt worden. Weiteres zur Auseinandersetzung zwischen Eichstädt und dem Senat; Zitat: Credite posteri! (Horaz "Oden" II 19,2).
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