Brief
Von Friedrich Schiller (24. April 1798)
Endlich könne S. von seinem Befinden selbst Nachricht geben (vgl. RA 2, Nr. 1243, RA 2, Nr. 1248, RA 2, Nr. 1252). An den theatralischen Unterhaltungen könne er nicht teilnehmen, da ihm sein Gesundheitszustand nicht erlaube, sich an aesthetische Dinge auch nur zu erinnern. - Über die Auswahl der Stücke, mit denen Iffland in Weimar gastieren wolle, habe sich S. gewundert; besonders habe ihn die Entscheidung für Rousseaus "Pygmalion" befremdet. Dieses von G. A. Benda komponierte Werk gebe einen merkwürdigen Beleg zu den unglücklichen Wirkungen eines verfehlten Gegenstandes. Äußerste Skepsis, ob Iffland die Hauptrolle zu spielen vermöge. - Zu den Fortschritten im Faust wünsche ich Glück.
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Weitere Quellen- Brief und Korrespondenz