Brief
Von Johann Georg Schlosser (30. Juli 1793)
F. H. Jacobi habe S. aufgefordert, mit seiner Familie nach Düsseldorf zu kommen, um die kleinen Clermonts abzuholen, so daß sich S. nun allein mit G. in Mannheim oder Heidelberg treffen werde, aber möglichst vor dem 20. August. - G.s Aufsätze ("Beiträge zur Optik", 3. Stück) habe S. mit Vergnügen gelesen und die Experimente nachvollzogen. G. sei es mehr um phaenomene u Erfahrungen zu thun als um Hypothesen, während S. im Anfang noch die Theorie u die Hypothesen benötige. G. möge ihm seine Theorie vom Licht mitteilen. S. legt seine eigene Meinung von der Bildung der farbigen Schatten dar und verweist darauf, daß die Theorien in der Forschung nicht nur eine negative, sondern auch eine positive Wirkung gehabt hätten.
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