Brief
Von Friedrich Schiller (10. Mai 1797)
Auch an S. habe J. H. Voß von Welttafeln geschrieben, die er G. schicken wolle (vgl. RA 2, Nr. 739). Voß' Übersetzung von Ovids "Phaeton" sei vortrefflich. S. sei neugierig, wie G. seine (Voß') Uebersetzungsweise vertheidigen wolle, da hier [...] das Vortreffliche daran studiert werden muß, und das Anstößige gleich auffällt. Bedauern, daß Voß lieber bey seinem Reichardt in Giebichenstein bleibe, statt nach Weimar zu kommen. - Es sollte mir leid thun, wenn Sie Ihren Moses zurücklegten (vgl. "Israel in der Wüste", 1819).
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Weitere Quellen- Brief und Korrespondenz