Brief
Von Karl Franz Anton von Schreibers (27. Mai 1818)
Die gewünschten Granitstücke seien mit letzt abgegangenem Postwagen nach Weimar abgeschickt worden. Die Lokalitäts und geognostischen Verhältnisse kenne S. nicht. - Erleichterung darüber, daß der Ausgang des fatalen botanischen Geschäftes (zwischen Großherzog Karl August und G. Jan; vgl. RA 8, Nr. 119) keineswegs unangenehm war. - Die Beyschaffung der zootomischen Präparate werde sich S. angelegen sein lassen. Vom Proteus (anguinus; Grottenolm) wolle S. mit nächster Post ein vollkommenes Exemplar, das vollständige Skelett eines zweiten und ein in seine einzelnen Teile zerlegte Cranium von einem dritten nach Weimar absenden. - Freude über die günstige Aufnahme des letzten Transports.
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