Brief
Von Gottlob Friedrich Konstantin von Stein (24. August 1796)
Vor seiner Abreise nach dem Gebürg, das G. vor einigen Jahren bereist habe, schreibe er in der Hoffnung, G. zu seinem Geburtstag in Weimar zu erreichen, zumal S. vor ein paar Monaten erfahren habe, daß G. seine Italienreise verschoben habe. - Über Einzelheiten seines Reisevorhabens. Gleichzeitig werde er entscheiden müssen, ob er in Breslau bleiben oder nach Weimar zurückkehren solle. Im lezten Fall kann ich mir nicht viel Hoffnung machen ein Departement zu bekommen. Im ersten würde ich bey einer vorseyenden Revolution im Collegio ein's bekommen. Auf allen Fall würde es mir sehr angenehm seyn 2 Briefe aus Ihrer Corespondenz zu haben.: den eigenen vom 21. April 1795 (RA 1, Nr. 1284) und den des Herzogs an G. vom 25. April 1795 (RA 1, Nr. 1290). In 14 Tagen oder 3 Wochen müsse er sich entscheiden und bitte G. um Rat, wie er den Herzog, wenn er aus seinen Diensten gehe, am wenigsten beleidige (vgl. RA 2, Nr. 349).
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