Brief

Von Sophie Leopoldine Wilhelmine von Grotthuß (14. August 1824)

Obwohl sie durch K. F. Zelter von G.s Überlastung wisse, müsse sie dieses erste Anliegen seit ihrer beider 30 Jährigen Freundschafft vorbringen. Sie bitte G. um Fürsprache bei J. F. von Cotta, da sie jetzt ihren Lebensunterhalt selbst bestreiten und ihre literarischen Arbeiten zum Erwerb betreiben müsse; erwähnt: ihre Franzoische Prosaische u Englische Gedichte sowie ihr verstorbener Ehemann und ihre Familie. Über ihre bisherigen, allerdings unentgeltlichen Veröffentlichungen, die sehr gut aufgenomen worden seien; erwähnt: ihr Roman Sophie ou la Difference de l'Education, ihre Beiträge in "L'Athénée des Dames" sowie S. F. de Genlis und E. de Bon. Grotthuß vertraue darauf, dass G. auch ausübe, was er der Welt so schön ans Herz gelegt, durch 'Edel Sei Der Mensch, Hülfreich u Gut'.

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