Brief
Von Johann Friedrich Reichardt (9. November 1801)
R. übersendet einige kompositorische Kleinigkeiten, wie er sie hier eben vorfinde, seine neuesten Kompositionen befänden sich in Berlin, und größere Sachen halte R. absichtlich zurück in der Hoffnung, sie G. selbst das erste mahl hören oder von einer seiner Töchter (? Luise) vorsingen zu lassen. Nach langen Bemühungen um Petrarca habe R. eine Menge seiner Sonetten und Canzonetten [...] mit seltnen Glück bearbeitet. - Da R. Ende November nach Berlin reise, fragt er an, ob er zwischen dem 15. und 25. November nach Weimar kommen dürfe.
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