Brief
Von Louis François Elisabeth Ramond (9. Juni 1780)
R. bestätigt den Eingang der von G. überwiesenen 218 Livres und 12 Sols, über die sein Vater quittiert habe (vgl. RA 1, Nr. 121), sowie des Briefes vom 20. Mai 1780 mit den Nachrichten über P. Im Baumgarten. Schilderung der positiven Charakterzüge des Jungen. - Bedauern, daß G. offenbar mit der Muse gebrochen habe. - Über die beginnenden literarischen Beziehungen zwischen Frankreich und Deutschland. In Frankreich gebe es aber weder fähige Männer noch ein geeignetes Publikum für die Aufnahme hervorragender Werke. Noch niemandem sei eine Übersetzung des "Werther" gelungen, und an "Götz von Berlichingen" habe sich keiner gewagt. - Über J. M. R. Lenz.
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