Brief
Von Johann Friedrich Gabriel Schulin an Friedrich Schlosser (7. März 1818)
Der Frankfurter Bürger V. Abel, der sich schriftlich zum Kauf des ehemals der Witwe A. M. Ochs gehörenden Hauses verpflichtet habe, wolle nun statt der mündlich zugesagten Anzahlung von 800 nur eine solche von 400 Gulden leisten und den Rest der Kaufsumme erst in drei Jahren zahlen. Angesichts dessen und daß an der Zahlungsfähigkeit überhaupt zu zweifeln sei, rate S. dazu, von diesem Verkauf Abstand zu nehmen und das Haus in Erwartung einer Concurrenz von Kaufliebhabern durch Ausrufer öffentlich anbieten zu lassen, wobei man mit einem Ausgeboth von 4000 Gulden beginnen möge.
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