Brief
Von Christiane Vulpius (Goethe) (7. Juni 1797)
Den Brief habe V. zusammen mit den 100 Dukaten Honorar für "Hermann und Dorothea" von Böttiger erhalten. - Die Hemden für J. H. Meyer seien fortgeschickt worden. - Bericht über die Theateraufführungen am 5. und 6. Juni: Sowohl in J. G. L. Hagemeisters Schauspiel "Die Jesuiten" als auch in P. Wranitzkys Oper "Oberon" hätten die Studenten schrecklichen Spektakel gemacht, obwohl die Aufführungen gut gewesen seien. G. möge doch veranlassen, daß die Husaren während der Vorstellung für Ruhe und Ordnung sorgten. - Mit dem Kutscher Schilling habe V. wegen einer eventuellen Reise nach Frankfurt am Main gesprochen; über den von Schilling geforderten Preis. - Der Vater von M. C. E. K. Goetze verbürge sich dafür, daß seine Tochter auch später am Weimarer Theater bleiben werde. Bitte um ein kleines Taschengeld für jene während des Gastspiels in Lauchstädt.
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Weitere Quellen- Brief und Korrespondenz