Brief

Von Karl August Herzog von Sachsen-Weimar und Eisenach (2. Januar 1804)

Da G. persönlich schwer zu Erangeln sei, lege S. sein projeckt, Mozarts "Don Juan" betreffend, schriftlich vor (vgl. RA 4, Nr. 1255); Künftigen Donnerstag (5. Januar) wolle er im Stadthaus eine Auswahl der besten Sachen aus dieser Oper mit dem ganzen Orchester aufführen lassen, und J. K. Schlick und dessen Frau Regina sollen ein Quartett oder Quintett in ihrer Manier dazwischen vortragen. Anschließend wolle er für diejenigen, die mit Madame de Staël hier den meisten umgang haben, d.h. für G., Schillers, Wieland, Schards, Lady Musgrave, Seebachs, Frl. von Göchhausen, Einsiedel; [...] den zwey Jagemanns, Schliks u. Destouches, ein Soupée in der loge geben.

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