Brief
Von Karl Friedrich Ludwig Kannegießer (21. November 1820)
K. überreicht seinen Versuch, eines der schwierigeren kleinen Gedichte G.s zu erklären ("Über Goethes Harzreise im Winter", Ruppert 1940) mit der Bitte um G.s Urteil (vgl. "Über Goethes Harzreise im Winter. Einladungsschrift von Dr. Kannegießer", in: "Über Kunst und Altertum" III 2). Er wolle diese Beschäftigung fortsetzen mit G.s "Vermischten Gedichten" und einigen Liedern und Romanzen; erwähnt: "Adler und Taube", "Weltseele", "Dithyrambe" ("Deutscher Parnaß") und Anspielung auf die alte Schwiegermutter Weisheit (aus: "Meine Göttin"; alle Gedichte in: "Werke" A, Bd. 1; vgl. K. "Vorträge über eine Auswahl von Goethes lyrischen Gedichten"). Weiter wolle er sich Werken Schillers und Klopstocks widmen.
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