Brief
Von Johann Peter Eckermann (21. Juli 1823)
E. übersendet als Frucht seiner bisherigen Beschäftigung in anliegenden Blättern ein detailliertes Inhaltsverzeichnis der ersten elf Hefte von "Über Kunst und Altertum" (I 1-IV 2). Erläuterung seiner Vorgehensweise und der Vorteile, die das neue Register mit sich bringe; erwähnt: J. van Eyck. Nun liege der Wunsch sehr nahe, einst auch alles so beyeinander gedruckt zu sehen (in: Heft IV 3). Als nächstes wolle sich E. mit den Frankfurter Recensionen beschäftigen (vgl. "Über Goethes Rezensionen für die Frankfurter gelehrten Anzeigen von 1772 und 1773", in: Heft V 3). - J. F. von Cottas Brief (an G., RA 10, Nr. 255, mit der Zusage, die "Beiträge zur Poesie" zu drucken) habe E. erhalten, das Manuskript sei bereits bei F. Frommann. E. habe für das Werk 300 Taler gefordert, was Cotta nicht schmerzen dürfte. - Im Knebelschen und Frommannschen Hause bin ich gut aufgenommen. - In Jena sei es E. ein wenig enge und er wünsche, immer über die Berge hinweg zu reisen. - Hoffnung auf Nachrichten von G. aus Marienbad.
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