Brief
Von Johann Heinrich Meyer (16. Juli 1794)
Freude über die Ankunft der Zeichnung nach der "Sixtinischen Madonna" in Weimar und Dank für Bertuchs Geldsendung und Belobigungsschreiben. - Die nahe Aussicht auf das Erscheinen des Romans "Wilhelm Meisters Lehrjahre" sowie G.s Fortschritte in den optischen Studien stimme M. froh. Leider habe er noch keine Stahlspiegel beschaffen können. - Die allgemeine Zufriedenheit mit. C. F. Schurichts Entwürfen zum Römischen Haus in Weimar erfreue M. Er hoffe auch auf gutes Gelingen der Kopie "Genius des Ruhmes" nach Carracci. Nach Abschluß der Arbeiten K. Hornys am Gewölbe im Haus am Frauenplan wolle M. die Kinder (mit G.s Sohn August) hineinmalen. - Wegen seines Fußleidens übergebe M. erst am 17. Juli "Reineke Fuchs" an Familie Körner. - Beiliegend ein Blatt mit Anmerkungen über Gemälde Carraccis (zu M.s Schrift "Annibale Carracci und Andrea del Sarto").
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