Brief
Von Karl August Herzog von Sachsen-Weimar und Eisenach (26. November 1798)
Den Auftrag des Fürsten Ligne (vgl. RA 2, Nr. 1577) werde sich S. vom Halse zu schaffen suchen. - Wann in Roßla gejagt werde, sei noch unbestimmt; S. werde G. benachrichtigen. - Königin Friederike Luise von Preußen werde erst Mittwochs nach Erfurth kommen. - F. Gildemeisters Farbenblindheit sei eine seltsame erscheinung. Man müsse ihn eine Landschaft selbst illuminiren lassen, sonst könne man sich seinen Sinn nicht recht dencken. - Über die Zauberoper "Wilibald und Erminia" von F. Kauer; sie habe S. sehr lachen machen. - G. solle die "Iphigenie in Tauris" von C. W. Gluck beschaffen, die man in Weimar vollkommen besetzen könne. - Von Dresden habe man S. geschrieben, daß der Theaterdirektor F. Seconda auf Lauchstedt renunciirt und Weimar das Privilegium bekommen werde. - E. K. F. A. von Oertel heirate heute den Fürsten H. K. E. von Schönaich-Carolath-Beuthen.
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- Carolath-Beuthen, Erdmute Karoline Friederike Amalie Fürstin zu geb. von Oertel
- Carolath-Beuthen, Heinrich Karl Erdmann Fürst von
- Gildemeister, Johann Karl Friedrich
- Gluck, Christoph Willibald von
- Kauer, Ferdinand
- Ligne, Charles (Karl) Joseph Lamoral Fürst von (de)
- Preußen, Friederike Luise Königin von geb. Prinzessin von Hessen-Darmstadt
- Seconda, Jakob Bartholomäus Franz
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