Brief

Von Christian Friedrich Schlosser (17. August 1823)

Die neunjährige musikalisch begabte D. von Schauroth, Kind bürgerlicher, rechtlicher Eltern, sei ihm hier auf ihrer Rückreise aus London begegnet, nachdem er sie schon früher in Paris gesehen habe. In beiden Städten habe sie sich viel Gunst erworben. Nächsten Winter wolle sie nach Weimar gehen, um sich bei J. N. Hummel auszubilden; sie besitze Empfehlungen an Erbgroßherzogin Maria Pawlowna. S. komme nicht umhin, sie auch an G. zu empfehlen, der ihr vielleicht nützen könne. Auch bei O. von Goethe möge sie eine geneigte Aufnahme finden. - S. dürfe wohl an die längstersehnten Autographen von Schiller, Herder, Wieland erinnern. - Empfehlungen an G. und dessen Familie.

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