Brief
Von Friedrich Schiller (2. Februar 1797)
Dank für die übersandten Manuskripte für das 3. Stück der "Horen" (1797) Die Arbeit von Mahler Müller ("Schreiben Herrn Müllers Malers in Rom über die Ankündigung des Herrn Fernow von der Ausstellung des Herrn Professor Carstens in Rom", in: "Horen" 1797) soll mir sehr lieb seyn. Zu den Papieren von J. M. R. Lenz. Nach "Benvenuto Cellini" könne man in den "Horen" eventuell V. Carloix' "Mémoires de la vie de François de Scepeaux Sire de Vieilleville et Comte de Duretal" (Paris 1757) in einer deutschen Übersetzung und Bearbeitung veröffentlichen; sofern G. sich nicht daran machen wolle, werde S. diese Arbeit übernehmen. - Dringende Empfehlung für F. I. Niethammer wegen einer außerordentlichen Professur in der Theologie in Jena; S. G. Lange sei als Konkurrent aufgetreten. - S. bedauert es sehr, daß er G.s Gartenhaus nicht mieten könne und deshalb in Jena bleiben müsse.
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