Brief
Von Johann Georg Christian Kestner (18. Oktober 1798)
Über die Ursachen seines Stillschweigens mit dem Hinweis darauf, daß er zwar kein Minister sei, aber gar viel zu thun und außerdem die Sorge um seine große Familie habe. - Dank für G.s Brief. Der darin mitgeteilte Körperumfang G.s sei ansehnlich, K. könne sich so wenig damit messen, als mit dem seines geistigen Wesens. [...] Von Euren geistigen Producten, die wir so gut, wie das Publicum, zu schätzen wissen, hätte ich die Continuation wünschen mögen, da ich mir ausser dem Hausbedarf, nichts anschaffen kann [...]. - Über seinen Sohn T. F. A. Kestner, der sein Medizinstudium in Jena fortsetzen werde; K. bittet G., sich für eine etwa mögliche materielle Unterstützung zu verwenden.
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