Brief
Von Johann Friedrich Reiffenstein (24. März 1790)
Da G. schreibe, daß er der Herzogin Anna Amalia bis Augsburg entgegenkommen wolle, teile R. folgendes mit. Anna Amalia werde erst am 6. April Neapel verlassen, und R. bittet G., ihr bis Venedig entgegenzureisen, um dann einige Schritte weiter [...] nach Rom zu kommen, was seine Freunde und auch M. A. A. Zucchi herzlich wünschten. In Erwartung des von Kayser angekündigten 6. Bandes von "Goethes Schriften" habe sich Zucchis und R.s Beantwortung von G.s Briefen verzögert. R. werde J. H. Meyer, dem er seinen Brief sogleich zugeschicket, den gewünschten Vorschuß für seine Reise geben. Bemerkungen über Kayser, für den in Rom wenig zu gewinnen sei. - R. freue sich auf die von G. versprochene Erklärung des Sinnes der übersandten kleinen Hieroglyphe (vgl. RA 1, Nr. 390) und danke für den Blumensamen. Empfehlung von F. W. von Erdmannsdorff, der R. den Besuch J. F. Reichardts angekündigt habe.
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