Brief
Von Friedrich Ludwig Zacharias Werner an Großherzog Karl August von Sachsen-Weimar (19. Februar 1820)
W. übersendet sein neuestes Trauerspiel "Die Mutter der Makkabäer". Möge wo nicht sein Werth , doch die ehrfurchtsvollste Dankbarkeit die es sendet huldvolle Aufnahme finden. - Betrachtungen über die Zeit, die so ernst sei, daß man kaum über sie zu denken , geschweige denn über sie zu schreiben sich getrauen könne. Bete und arbeite, heißt es jezt mehr als jemahls. W. sei es nur vergönnt zu beten, und das wolle er auch für Großherzog Karl August tun.
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