Brief
Von Gottlob Friedrich Konstantin von Stein (24. Februar 1796)
Da er G. in Frankfurt vermutet habe, schreibe er jetzt erst. Falls er mit G. reisen wollte, müßte er anschließend für noch ein oder ein paar Jahre nach Schlesien zurückkehren, denn er fühle sich in den Geschäften noch nicht genügend vervollkommnet. G. möge in Erfahrung bringen, ob der Herzog damit zu frieden ist. [...] Eine andre Reiße werde ich gegenwärtig thun, nehmlich mit dem Minister K. G. H. Graf von Hoym nach Warschau zur Huldigung. Die Bevorzugung, die er hier erfahre, beruhe auf einem Abenteuer, das er G. mündlich mitteilen werde. Des weiteren über die ihn umgebenden angenehmen Lebensumstände und über die Situation der Industrie: Ich arbeite dermahlen im Fabriquen und Domerz Departement, vor das man viel thut, auf der andern Seite aber auf eine so unbegreifliche Art einschränkt daß mich deßen Aufkommen wundert. Einzelheiten über die ietzige eingeschränkte Verfaßung der ganzen Leinen Verfertigung. - Bitte um ein paar Stück christallisirten Speckstein.
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Weitere Quellen- Brief und Korrespondenz