Brief
Von Johann Peter von Langer (1. Februar 1814)
G.s überraschendes Schreiben habe L. an die glücklichen Zeiten der gemeinsamen Begegnung in Düsseldorf (im November/Dezember 1792) erinnert. Lange schon hätten er und sein Sohn (Robert) den Wunsch gehegt, die Münchner Kunstschätze gemeinsam mit G. zu betrachten. Zur Entwicklung seines Sohns, der sich durch Übersendung eines unter seiner Aufsicht entstandenen Zeichenbuchs mit Zeichnungen die er aus den besten Wercken Italiens gesammelt, bei G. in Erinnerung habe rufen wollen. - Zu G.s Anfrage, die Ausbildung F. H. Müllers in München betreffend: Ausführliche Angaben über die bei einem Studium an der Kunstakademie entstehenden Unkosten mit Hinweis auf den unentgeltlichen Besuch der Lehranstalt. Über deren Grundsätze und Bildungsmethoden. Versicherung L.s, für Müllers häußliche Einrichtung und für seine künstlerische Anleitung zu sorgen.
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