Brief

Von Karl August Herzog von Sachsen-Weimar und Eisenach (9. April 1801)

S. sei nicht imstande, morgen nach Oberroßla zu kommen. Die Gothaischen Printzchens (Emil Leopold August und Friedrich von Sachsen-Gotha) lägen ihm auf den hals, er habe eine geöfnete Ader, und bey der niederlage seiner Magier (? Krankheit der Geheimen Räte) müsse er von einen zum andern laufen um die Geschäfte ein bißchen im Gange zu halten. - W. E. F. von Wolzogen werde G. gesagt haben, daß er nach Rußland eile, um (wegen der Verlobung Karl Friedrichs mit Maria Pawlowna) gewißheit zu verschaffen. C. G. Voigt (d. J.) werde ihn begleiten. - "Tancred" sei sehr gut gegangen. - Hoffnung, G. Montags zusehen.

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