Brief
Von Karl Friedrich Reinhard (13. Dezember 1808)
Freude über G.s nochmaligen Vorschlag einer Begegnung in Eisenach, die jedoch mit Rücksicht auf Schnee und Wege und Konvenienz verschoben werden müsse. Über die Schwierigkeiten der Einrichtung und des Anfangs in Kassel; erwähnt: das Königspaar von Westfalen. - Von der Weimarer Theaterkrise (G.s Gesuch um Enthebung von der Theaterleitung; vgl. RA 5, Nr. 1052) habe R. keine Kenntnis, da J. F. Reichardt in Wien sei und ihn nicht unterrichten konnte. - Auf G.s doppelte Auszeichnung (Kreuz der französischen Ehrenlegion und russischer St. Annen-Orden) anspielend, bittet R. um Rat für die Gestaltung seines eigenen künftigen Ritterwappens (vgl. RA 5, Nr. 1082); erwähnt: R.s Frau. - Bedauern, mit C. von Goethe und K. von Wolzogen in Frankfurt nicht zusammengetroffen zu sein. Hinweis auf den Erfolg der Schauspielerin H. Hendel und Ankündigung des Besuchs von T. aus dem Winckel in Weimar.
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