Brief

Von Sylvius Friedrich Ludwig von Franckenberg (1. Dezember 1801)

F. dankt für G.s Brief und beteuert seine Freude über ihre Begegnung vor ein paar Monathen. F. habe Herzog Ernst II. von Sachsen-Gotha G.s Brief lesen lassen und Kollegienrat H. C. S. Ritter von Beck am Hofe eingeführt. Über Becks Aufenthalt in Gotha und Würdigung seiner Kenntnisse. Trotz geschwächter Gesundheit hege Beck den Plan, wieder nach St. Petersburg zurückzugehen, obwohl P. L. Graf von der Pahlen dem Rufe dahin voraussichtlich nicht folgen werde. - Katharina II. habe Rußland für F. lange Zeit interessant gemacht und die Weimarische Verbindung mit deren Nachkommen erwecke neue Aufmerksamkeit. Er halte es nicht für gut, wenn Alexander I. von Rußland von den Mördern seines Vaters umgeben bleibe. - Beck sei nach Eisenach weitergereist, doch hoffe F., ihn auf dem Rückweg nochmals zu sprechen. - Da F. von Gicht geplagt werde, wolle er sich in Jena von K. G. Himly Rat holen. Grüße von F. von Franckenberg und Prinz August von Sachsen-Gotha.

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