Brief
Von Gottlob Friedrich Konstantin von Stein (14. März 1798)
Während G.s Schweizer Reise habe S. ein paar mahl geschrieben, aber keine Antwort erhalten. Da ihn G. mit Antworten nie verwöhnt habe, glaube er weiterhin an ihrer beider freundschaftliche Verbundenheit. Über seinen schmerzlichen Abschied von Weimar und seinen Kummer über den Unwillen des Herzogs Karl August und der Herzogin Luise, die er gerne durch einen ausgezeichneten Dienst versöhnen würde, sowie von seiner Hoffnung, durch G. einmahl zu diesem Ziele zu gelangen. - Ein Freund wolle ein Portrait [...] in Kupfer stechen lassen. Er habe J. H. Lips vorgeschlagen. Anfrage, was diesem zu bezahlen sei. G. werde von diesem Bild der schönsten schlesischen Frau einen Abdruck erhalten. Grüße an August und J. H. Meyer.
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