Brief
Von Marianne Meyer (Eybenberg) (12. Oktober 1795)
Dank für G.s Brief. G.s Grüße an T. Brzozowska seien übermittelt. Dieser sei es nicht entgangen welchen Eindruck sie auf G. gemacht habe. M. habe der Freundin vorgeschlagen, im Frühjahr wieder mit ihr nach Karlsbad zu reisen, um G. zu treffen. - Was G. vom Fürsten K. J. L. de Ligne kenne, sei ohne dessen Wissen gedruckt worden; indeßen thäthen Sie ihm im ganzen nicht Unrecht wenn Sie ihn für [...] Eitel hielten. Der Fürst wolle jetzt seine Schriften auf pränumeration herausgeben. - Von den Gedichten K. G. von Brinckmanns übersende M. zunächst nur eine Auswahl. - Über ihre ungeduldige Erwartung auf den 3. Band von "Wilhelm Meisters Lehrjahren". - Dank für das von G. übersandte Bündelchen Haare; auf den Stein wolle sie wohl warten sowie auf ihr Blättchen aus dem Stambuche. Bitte um ein Bild G.s in Kupfer gestochen. - Über den militairischen Freund Gualtieri in Potsdam. M.s Schwester Sara danke für den übersandten Stein. Die beykomende Musik stamme von Fürst Heinrich XlV. von Reuß.
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