Brief

Von Johann Isaak Gerning (17. April 1794)

Von englisch-holländischen Verrichtungen zurückgekehrt, berichtet Gerning über seine Reisepläne nach Göttingen, wo er mit C. G. Heyne über Tischbeins Bilder-Homer sprechen wolle, und nach Parthenope (Neapel). In Frankfurt hoffe er Nachricht von G. zu erhalten, unter anderem darüber, auf welche Weise er die Zeichnungen Knieps nach Weimar senden solle. - Im Juli oder August wolle er G. besuchen, um danach eventuell für immer in Neapel zu bleiben. Frage nach G.s Meinung über Gernings Engagement beim König Ferdinand IV. von Neapel, des besten Souverains des schönsten Landes. Angebot, alle eventuellen Aufträge G.s in Italien zu erledigen. Die Maske wolle er mitbringen, falls sie noch nicht abgesandt sei. - Zu W. Tischbeins Plan, den Homer in Bildern und Vasen herauszugeben und zu erklären, äußert Gerning Fragen und übersendet Blätter von Tischbein, die G. zusammen mit einem Brief auch Herder vorlegen möge. - Ankündigung einer weiteren Sendung mit mehren Sachen aus Frankfurt und 4 Exempl. Iphigenias (? englische Übersetzung der "Iphigenie" von W. Taylor of Norwich; Ruppert 1850).

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