Brief
Von Karoline Herder (vor 27. Dezember 1792)
Veranlaßt durch die finanzielle Notlage ihrer Familie, bittet H. um die Auszahlung der am 1. Oktober 1792 fällig gewesenen Summe von 150 Talern aus der Schatulle des Herzogs Karl August an ihren Mann und um die zu Weihnachten für ihre Söhne Gottfried und August ausgesetzten 100 Taler. G. möge sich beide Posten von J. C. Schmidt oder Bertuch für sie geben lassen. - H. möchte sich baldigst mit G. über eine eventuelle Berufung ihres Mannes als Theologieprofessor nach Jena an die Stelle J. C. Döderleins unterhalten, wovon sie G. schon nach Düsseldorf u. Frankfurt geschrieben habe (vgl. RA 1, Nr. 482).
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