Brief
Von Johann Sulpiz Melchior Dominikus Boisserée (15. Januar 1816)
B. übersende die Früchte seiner Versuche in der Gold-Schreibe-Kunst und Symbolick. Er habe dieses symbolisch-mythische BilderSpiel zusammen mit C. Koester gefertigt. Erklärung der Symbole und Anspielungen, die durch G.s Gedanken während seiner Rheinreisen angeregt worden seien; erwähnt: L. W. Cramer, in dessen Sammlung sich B. die rechte Verehrung für den so verschrienen Karfunkel erworben habe, und das Seebecksche Farben-Kreuz. Beschreibung der Maltechnik und der Ergebnisse, von denen sich G. überzeugen könne. Das verwendete Muschelgold sei bei C. Prestel in Frankfurt erhältlich. F. Wilken habe den arabischen Spruch ausgesucht und übersetzt. Erwähnt: M. Boisserée und J. B. Bertram.
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