Brief

Von Franz Kirms (5. Juli 1793)

K. nimmt auf seinen Brief vom 17. Juni (vgl. RA 1, Nr. 615) Bezug und hofft auf G.s baldige Rückkehr aus Mainz, der dortigen Greuel Scenen wegen, aber auch damit einige Engagement rechtzeitig entschieden werden können. Für J. C. und C. H. Beck bitte er um Resolution; (? K. D. oder S.) Ackermann habe K. aufschiebend geantwortet; bei J. J. Graff und F. J. M. J. Haide schlage er 6 wöchentliche Aufkündigung vor. - Über Spielplaneinteilungen, Einnahmen und besondere Erfolge in Lauchstädt: K. erwähnt die Opern "Das Kästchen mit der Chiffre" von Salieri und die von C. A. Vulpius überarbeiteten Opern das HerrenRecht von V. Martini sowie den "Baum der Diana" nach den Versen von D'Arien. Von den Schauspielen habe Ifflands Stück "Die Hagestolzen" am besten gefallen, was F. M. Porth (später: Vohs, Werdy) zuzuschreiben sei. K. schlägt ein Gastspiel in Eisenach für den Fall vor, daß das Erfurter Gastspiel nicht ermöglicht werden könne (vgl. RA 1, Nr. 615). - K. Krüger habe noch nichts von sich hören laßen. - Über Unstimmigkeiten unter den Schauspielern.

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