Brief
Von Johanna Maria Buchholz (20. März 1795)
Bitte um G.s Fürsprache bei dem Herzog von Sachsen-Weimar, damit ihr Privileg der Schlauchfabrikation erneuert werde (vgl. G. an Herzog Karl August von Sachsen-Weimar, 1789 Februar 19, WA IV 9, Nr. 2731). B. fürchte dabei den Widerstand W. H. von Germars; sie hoffe, daß sein Nachfolger J. C. G. Vent gerechter sei. B. habe in den letzten Jahren oft Not gelitten; wäre nicht die Unsicherheit infolge des französischen Krieges, so würde sie ins Ausland gehen. - Ausführlicher Bericht, wie B. durch J. G. Gemeiners Warenlotterie geschäftliche Verluste hatte, da er ihre Erzeugnisse nicht abnahm. B. habe mit anderen Gewerbetreibenden den Herzog gebeten, die Lotterie auf inländische Erzeugnisse zu beschränken und damit den armen Leuten zu helfen. Bitte um G.s Unterstützung in dieser für das allgemeine Wohl so nützliche Sache. Vielleicht könnte man ein gemeinnütziges Institut gründen, in dem die Armen Beschäftigung und Erwerb erhielten.
Bezüge im Wissensnetz
Erwähnt (4)
GZP-Knowledge-GraphHat Sprache (1)
GZP-Knowledge-Graph- Deutsch
Wurde abgesendet von (1)
GZP-Knowledge-GraphWurde gesendet an (1)
GZP-Knowledge-GraphWurde abgesendet aus (1)
GZP-Knowledge-GraphWird angeführt von (1)
GZP-Knowledge-GraphKategorie (1)
GZP-Knowledge-Graph- Brief und Korrespondenz