Brief
Von Katharina Elisabeth Goethe (7. August 1796)
G.s zweyten Brief vom 29ten Juli habe sie auch erhalten. Sie übersende, was G. verlangt habe, und eine Beilage über die übergabe und Einnahme unserer Stadt. Es sei doch abscheulich daß wir unschuldige Leute [...] noch als Schuldbeladene dastehn. - Über einen unerhört dummen [...] Streich des E. Brecht, der wegen einer Äußerung auf der Straße im Gefängnis sitze. - J. I. Gerning besuche sie oft, er sei von den Freunden der brafste. J. von Schwartzkopf sei Bräutigam der berühmten Sofia Bethmann. - Über einen etwas großen Judenkram, den sie nach Weimar schicken wolle.
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