Brief
Von Johann Heinrich Meyer (11. Juni 1812)
Dank für G.s Briefe und die freundliche Erwähnung M.s in zwei Briefen an C. von Goethe. - M. habe F. Sicklers "De monumentis aliquod Graecis" erst verspätet von F. J. Bertuch erhalten. Daher habe er G.s Kommentar dazu zwar der Erbprinzessin Maria Pawlowna angekündigt, ihn aber erst nach dem Eintreffen der Kupferstiche vorgelesen. Beurteilung der Schrift Sicklers. - Beschreibung der von G. übersandten Zeichnungen K. D. Friedrichs, die M. nicht habe verkaufen können. Auch die Pinsel, Farben, Oehle und Leinewand seien angekommen, von Friedrich aber noch nicht abgeholt worden. - E. Gore, die gestern abgereist sei, habe für G. eine kleine Zeichnung mit ihres Vaters Handschrift (Schreckenbach 599) zurückgelassen. Das Bild stelle den von Gore gebauten Kutter dar. M. werde das Blatt nach Karlsbad mitbringen. - G.s Erinnerungen (? "Dichtung und Wahrheit") hätten M. bewogen, auch zur Kur zu fahren; erwähnt: K. John, der in Karlsbad ein Quartier besorgen möge, und M.s Frau sowie F. W. Riemer.
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