Brief
Von Friedrich Heinrich Jacobi und Helene Jacobi (7. April 1793)
Die Abreise Max Jacobis nach Weimar habe sich wegen einer fieberhaften Erkältung verzögert. J.s Sohn Fritz aus Aachen weile gegenwärtig mit Familie in Pempelfort, er hat uns die Carmagnole singen und tanzen gelehrt, auch den Hymnus des Marseillois, u mit allerhand Erzählungen wohl unterhalten. Georgs Jacobi sei Amtmann zu Wickerath geworden, und G. werde gebeten, sich dafür zu verwenden, daß der Herzog Karl August ihm den Titel eines Regierungsrates verleihe. C. W. von Dohm befinde sich auf dem Wege von Münster nach Köln, er habe G.s Erzählung des Fronleichnamsfestes in Rom im Kreise der Fürstin Gallitzin geschildert, wobei unter den Zuhörern die Frage aufgekommen sei: Ob dann Goethe catholisch sey? - H. Jacobi tadelt G. für sein Verhalten. Anbei das neueste was wir wißen.
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- Dohm, Christian Konrad Wilhelm von
- Carl August von Sachsen-Weimar-Eisenach
- ? Jacobi, Georg Arnold
- ? Jacobi, Johann Friedrich
- Jacobi, Karl Wigand Maximilian
- Sachsen-Coburg-Saalfeld, Friedrich Josias Prinz von
- Gallitzin, Adelheid Amalia Fürstin geb. Gräfin v. Schmettau
- Dumouriez, Charles François
- Jacobi, Johann Friedrich; dessen Familie
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