Brief

Von Georg Friedrich Christoph Sartorius (13. November 1803)

Anbey liegt der ostensible Brief (für T. F. A. Kestner) mit den Zeugnissen von J. F. Gmelin und H. A. Wrisberg. Bei J. F. Stromeyer habe Kestner nicht gehört, aber von L. C. W. Cappel sei ein besonderes Empfehlungsschreiben nach Frankfurt zugesagt worden. Ob S. an W. F. Hufnagel, A. Gontard und andere schreiben solle, möge G. entscheiden. S. berichtet von seinem Besuch bei Wrisberg. Kestner weiß am besten, wie wenig Freunde er hier unter den Facultisten gehabt hat. - Der Kurprinz Ludwig von Bayern spreche mit lebhafter Theilnahme von G. und Schiller. Diesen guten Funken habe ich anzufachen gesucht, ihm Eugenie ("Die natürliche Tochter") gegeben und manches, was mir gut schien [...]. Bezugnahme auf "Wilhelm Meisters Lehrjahre" (Buch 3, Kap. 9; WA I 21, 294f.), wonach die Deutschen es nicht verständen, solche Neigungen bey den Großen [...] zum Besten ihrer Kunst [...] zu benutzen. Bitte um ein Paar Exemplare vom "Taschenbuch auf das Jahr 1804" (hrsg. von Wieland und G.). - Bemerkungen über die Nachricht, daß Böttiger nach Berlin gehe, was ein Beweis für K. F. Beymes Alleinherrschaft [...] über das Ministerium, nahmentlich über Massow, und über das [...] Oberconsistorium zu Berlin sei. Es ist dieß das vortrefflichste Gegenstück zu dem vielberühmten Rescripte in der Juden Sache. - Bedauern, daß S. nicht C. G. Heynens Talent im Abthun der Geschäfte besitze.

Bezüge im Wissensnetz

Hat Sprache (1)

GZP-Knowledge-Graph
  • Deutsch

Wurde abgesendet von (1)

GZP-Knowledge-Graph

Wurde gesendet an (1)

GZP-Knowledge-Graph

Wurde abgesendet aus (1)

GZP-Knowledge-Graph

Wird angeführt von (1)

GZP-Knowledge-Graph

Hat Zeitspanne (1)

GZP-Knowledge-Graph

Kategorie (1)

GZP-Knowledge-Graph
  • Brief und Korrespondenz

Teil von (1)

GZP-Knowledge-Graph
Cookie-Einstellungen