Brief

Von Christiane Vulpius (Goethe) (12. bis 13. Juli 1803)

Tagebuchartiger Bericht über das Lauchstädter Badeleben: Geselligkeiten, Ausfahrten, Theateraufführungen und deren Einnahmen, und zwar: Schillers "Jungfrau von Orleans", Ifflands "Hausfrieden". Erwähnung von A. A. C. Miller, Schiller, T. H. A. Bode, L. F. T. Hain, dem Breslauer Schwarzköpfchen (? von Lüttwitz), dem Kassierer (J. G. H. Bergfeld), J. K. von Nostitz, J. L. Stoll, W. Maaß und Mutter, C. H. Beck, J. S. F. Petersilie, M. C. E. K. Goetze und Demski. Ausführlich über ihr Vergnügen am Tanzen mit Erwähnung eines Grafen, der Komtessen, des fürsorglichen Karl (J. Gensler) und eines Polen. - Wenn G. nicht nach Lauchstädt kommen werde, wolle sie am 26. Juli abreisen und am 27. in Weimar eintreffen. Diesen Brief werde Schiller am 14. Juli mitnehmen, und mit dessen Diener G. G. Rudolph wolle sie Kirschen schicken. Auf der Rückfahrt könnten August und G. mitfahren. Anfrage, ob G. zwei Briefe durch Schmid (? Schmidt) und einen durch Herrn von Henig (? Hönning) erhalten habe.

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