Brief
Von Helene Dorothea Delph (27. Juni 1798)
Über Schicksalsschläge, die D. seit G.s letztem Besuch, am 25. August 1797, getroffen haben. Ihr Neffe Henking sei sechs Wochen nach seiner Frau gestorben und habe fünf unmündige Kinder hinterlassen. Sie bittet, für den siebzehnjährigen F. Henking bei dem Hofapotheker in Weimar (W. H. S. Buchholz), den L. J. D. Succow empfohlen habe, eine Lehrstelle zu besorgen sowie Lehrzeit und -geld zu bestimmen. - Hoffnung auf einen Friedensschluß in Rastatt. Die Bevölkerung der linksrheinischen Gebiete ertrage durch die Franzosen beyspiellose Tyraney. Das Schicksal der rechtsrheinischen Gebiete sei noch unbestimmt.
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