Brief
Von Heinrich Karl Abraham Eichstädt (22. Mai 1805)
E. freue sich auf die Lektüre von "Winckelmann und sein Jahrhundert" (Tübingen 1805) und erneut auf die der Rezension (Fernow, in: JALZ 1805, Nr. 128f.). Auch die Ankündigung des anderen Buches (G. "Rameaus Neffe" nach Diderot, in: IB der JALZ 11805, Nr. 60) sei sogleich besorgt worden. Zustimmung zu G.s Vorschlag, für das nächste Programm F. und J. Riepenhausens polygnot. Zeichnungen zu nehmen (Meyer und G. "Über Polygnots Gemälde", in: JALZ 1805, III. Quartal, S. I-IV). - Seit G.s Gesundung und der Hoffnung, daß J. H. Voß bleibe, würden sich E.s Aussichten erweitern. Bitte um G.s Rat zu seiner neuen Ansiedelung (im Fürstengarten; vgl. RA 5, Nr. 369); vielleicht könne er E. wenigstens in die Schlittersche (? J. C. H. Schlütter) Schule einführen.
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