Brief
Von Katharina Elisabeth Goethe (1. Mai 1795)
Endlich könne sie das Haus verkaufen. Gründe für die bisherigen Schwierigkeiten: der geforderte Preis, und der Lussus, der so gestiegen sei. Der Käufer J. G. Blum, ein junger Weinhändler macht seine Hauptspeculation auf den Keller. Er zahle 22 000 f im 24 f während P. L. de Bauclair nur 18 000 Gulden geboten habe. Einzelheiten über Zahlungsbedingungen und rechtliche Vorraussetzungen zum Verkauf. H. P. Schlosser und J. Stock gingen ihr mit Rath und That an Handen. Der Kaufvertrag solle geschlossen werden, wenn die von G. und Schlosser vidimirte Vollmachten vorliegen. - Sie habe eine Logi auf dem Roßmarck in Aussicht. - Gestern [...] Canonirte es wieder den gantzen Tag fürchterlich in der Gegend von Maintz.
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