Brief

Von Johann Karl Friedrich Jarick (vor 19. Januar Wintermonat 1817)

Bitte um G.s Urteil über beifolgenden, noch ungedruckten deutschthümlichen Brief; erwähnt: Klopstock, den J. nicht mehr fragen könne, sein vormaliger Lehrer C. M. Pauli und sein Lehrer und Gönner J. G. Büsching. J. verehre G. als unsern deutschen Meister; "Götz von Berlichingen" sei sein Lieblingsbuch. - Von Büsching habe J. die von G. gesandten Altdeutschen Bilder aus dem Sächs. Land- und Lehnrechte (Eike von Repgow "Sachsenspiegel", Oldenburger Handschrift) zur Ansicht und Untersuchung erhalten. Gern würde er etwas Gediegenes darüber in den "Wöchentlichen Nachrichten" bekanntmachen (vgl. RA 7, Nr. 627 und RA 7, Nr. 808). - J. widme sich neben der Rechtswissenschaft [...] der deutschen Alterthumskunde und pflege mit äußerer Aufopferung der Liebschaft mit dem Echtdeutschen. - Angabe seiner Adresse.

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