Brief
Von Georg Friedrich Christoph Sartorius (31. Mai 1824)
Mitteilung über den Empfang von N. Jasnowski und J. P. Eckermann in S.s Haus. Letzterer habe ihm den Schwefelabguss der Medaille (mit G.s Bildnis, von A. Bovy nach C. Rauch) gezeigt und erfreuliche Nachrichten von G.s Befinden überbracht. - Wegen der Reisen in die Archive der Hansestädte für seine Ausgabe ("Urkundliche Geschichte des Ursprunges der deutschen Hanse") komme S. zunächst nicht nach Weimar. Deshalb überbringen die beyden ältesten Söhne (August und Wolfgang) diesen Brief. Näheres über deren Entwicklung, der Jüngere sei G.s Patenkind; erwähnt: S.s Frau und F. W. Riemer. - Freude auf die Veröffentlichung des Briefwechsels zwischen Schiller und G. in "Über Kunst und Altertum" V 1 ("Schillers Briefe an Goethe"). Rückblick auf S.s Bekanntschaft mit Schiller. - Erklärung zum Namenszeichen GS. unter seinen Aufsätzen in den "Göttingischen gelehrten Anzeigen" mit Zitat von G.s Worten aus "Über Kunst und Altertum" III 1, S. 46 (vgl. "Eigenes und Angeeignetes in Sprüchen"). Gegen die Autorschaft mit dem Zeichen F. S. (d. i. F. Saalfeld) habe er sich ebenso verwahren müssen wie gegen den Gebrauch meines Zeichens S. in der JALZ.
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