Brief
Von Johann Heinrich Voigt an Friedrich Siegmund Voigt (vor 21. Mai 1821)
V. erinnere sich, daß er mit L. C. Lichtenberg über die dem Auge vorschwebenden Flocken gesprochen habe. V.s Meinung sei, daß in den Adern der Netzhaut zuweilen ein Krampf an einzelnen Stellen auftrete, der durch Entspannung wieder aufgehoben würde. Somit führe es zu entstehenden und wieder vorübergehenden Blindheiten. Ein berühmter Arzt, dessen Name V. nicht einfalle, habe geäußert, dieses Uebel sei der Anfang eines schwarzen Staars.
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