Brief

Von Julius August Walter von Goethe (13. Januar 1814 1813)

Charakteristik der Familie F. Schlossers, die er immer besser kennenlerne; erwähnt: dessen Mutter und Ehefrau. Der Bruder Christian sei durch den neu angenommenen Glauben ganz dünkelhaft geworden. Er habe sich außerdem viele Sympathien verscherzt, als er von den Freywilligen Frankfurths, zu denen er sich ursprünglich gemeldet habe, wieder abgesprungen sei. Z. Werner sei sein Duzbruder; negative Beurteilung Werners. Besonders ist ihr Bekehrungseifer groß und sie suchen immer Abtrünnige zu machen. Dem weiche A. von Goethe auf seine kalte heidnische Weise aus; erwähnt: die berühmten Geschichten aus der Paraquei (J. P. Fernández "Erbauliche und angenehme Geschichten"). - A. von Goethe habe dem Herzog Ernst III. von Sachsen-Coburg seine Aufwartung gemacht; dieser lasse G. grüßen. - Grüße von E. Stock an G., C. von Goethe sowie an K. Ulrich. - J. I. von Gernings Wohnung habe er noch nicht finden können. - A. von Goethe entschuldigt seine confuße Schreibart mit Mangel an Zeit. - Anfrage, wie es mit G.s Schachspiel stehe.

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