Brief
Von Johann Karl Wilhelm Voigt (3. Juni 1794)
Bitte um G.s Entschließung, ob die Nachzahlung für den Kux, den G. bei Eröfnung des hiesigen Bergwerks einem kleinen Jungen namens Hoehn geschenkt habe und der jetzt ein wohlhabender junger Bürger sei, vom Besitzer gefordert werden solle. J. G. Schlosser, an den V. wegen des Kuxes geschrieben habe, habe geantwortet, daß Er sich nicht damit befassen möchte. - Heute habe V. der Bergwerkskommission einen Bericht über die Abschaffung der von dem Hrn. Bergmeister Schreiber den Bergleuten aufgelegten Dienste vorgelegt. Ausführliche Darstellung der Übergriffe J. G. Schreibers, der die Bergleute und ihre Frauen für Arbeiten in seinem Haus und Hof in Anspruch nehme und diejenigen entlasse und schikaniere, die seinen Wünschen nicht nachkämen. F. H. Osann, J. W. Leffler und G. W. Hetzer seien entschlossen, die Sache des gedrückten armen Völkchens vor den nächsten Gewerkentag zubringen.
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