Brief
Von Johann Friedrich von Cotta (27. Oktober 1821)
G.s Schreiben habe C. in seinem Kummer (Tod seiner Frau am 23. August) die erfreuliche Nachricht von G.s glücklicher Rückkehr (aus Marienbad) gebracht. - Mit den von G. vorgeschlagenen Verlagsbedingungen des Manuscripts des seltenen Abentheurers (J. C. Sachse "Der deutsche Gil Blas") sei C. einverstanden und erwarte G.s Einleitung. - Anfrage wegen der Handschrift von Diderots "Rameaus Neffen", die in Paris nicht aufzufinden sei und nach der G. womöglich seine Übersetzung gefertigt habe (vgl. RA 8, Nr. 1067). Bitte, die Urschrift oder eine genaue Abschrift dem franz. Buchhändler (J. L. J. Brière) zu überlassen, der sie für eine Gesamtausgabe der Werke benötige (vgl. G.s Mitteilungen in: "Über Kunst und Altertum" IV 1 und IV 3 sowie WA I 45, 221-244).
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