Brief

Von Christian Wilhelm von Schütz (20. November 1823)

Der Reichtum von Fingerzeigen im neuesten Heft "Zur Naturwissenschaft überhaupt, besonders zur Morphologie" (II 1) habe ihm in der Einsamkeit, in der er seit etwa vier Wochen lebe, beschäftigt. Die Gewitterbeobachtung in Marienbad (vgl. G. "Über die Gewitterzüge in Böhmen. Nach Dlask"), die Beschreibung der Mühlenwelle (vgl. G. "Physisch-chemisch-mechanisches Problem"), die Betrachtung über die Gefahren welchen das System der Methamorphose uns blos stellt (vgl. E. Meyer und G. "Problem und Erwiderung") und vieles andere verknüpfe sich mit S.s Beobachtungen und Vorstellungen. Seine entsprechenden Gedanken teile er G. in der Beilage mit (vgl. RA 10, Nr. 541). Zu den Themen der Mühlenwelle und des Systems der Metamorphose könne er sich jetzt noch nicht äußern, da ihm seine Unterlagen fehlten. Dagegen übersende er zur Einsicht seine Bogen mit einer Zusammenstellung gewißer Beobachtungen und Vermuthungen über meteorologische Gegenstände im Vertrauen auf den sichern Blick eines Andern für das davon Brauchbare. Auch über die sonstigen Gegenstände wünsche er sich auszusprechen, sobald er wieder bei seinen Papieren sei.

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