Brief
Von Karl August Herzog von Sachsen-Weimar und Eisenach (27. Dezember 1792)
Dank für zwei Briefe G.s. S. gönne G. die Rückkehr in ein menschl. leben. Er sei leider nicht imstande, sich hier loß zu machen. / Zum Kostbaren anvertrauten pfande wünsche ich Glück. - Herzogin Luise wolle ihn besuchen: [...] ich freue mich sehr auf sie. - S. erwarte J. C. Schmidt zur Beratung, wie aufs wohlfeilste mit der Contingentstellung zu rechte zu kommen sei. Das Weimarer häuflein sei (? in der Beurteilung der Revolution) sehr zwiespaltig; S. hoffe auf G.s binde kraft. - Über die Stelle J. C. Döderleins werde ohne G.s und Herders Wissen nicht verfügt. Lob C. G. Voigts, an dem S. eine Seltenheit habe. - Der Herzog überträgt G. den Bau des Garten Hauses (Römisches Haus), das bei seiner Rückkehr fertig sein solle. Bertuch könne das Detail dabey besorgen. G. solle sich auch um die Instrucktion seiner Kinder kümmern.
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