Brief
Von Johann Jakob von Willemer (20. Dezember 1818)
Über den bedenklichen Gesundheitszustand M. von Willemers. Die frischen Blüthen unbefangener Jugend seien entflohen und hätten ein verwundetes Hertz zurückgelassen! Durch den Wechsel zwischen Freud und Leid habe sich die reitzbarkeit der Nerven [...] auf einen grad gesteigert, der furchtbar sei; Bezugnahme auf Mignon (vgl. G. "Wilhelm Meisters Lehrjahre"). Ohne die lange Trennung wäre es so weit nicht gekommen. W. wisse nicht, ob den Meister das alles noch interesiert. Den Brief seiner Frau sende W. wie er ist.
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